Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

Der Ausbau von schnellen Bahnverbindungen eher kein Beitrag zum Klimaschutz

Veröffentlichung einer Untersuchung am Fachgebiet in der Zeitschrift Straßenverkehrstechnik (7/2021: 487-496)

Der Ausbau von schnellen Bahnverbindungen eher kein Beitrag zum Klimaschutz
Mit der Ausbaustrecke der Bahn zwischen Berlin und München ist Ende 2017 das größte Ausbauvorhaben des letzten Jahrzehnts in Betrieb gegangen. Anhand von Straßenverkehrszählungen und Luftverkehrsstatistiken haben wir versucht, Verlagerungseffekte zu Lasten des Straßen- und Luftverkehr nachzuweisen. Die Entwicklung des Verkehrsaufkommens auf Bundesautobahnen entlang der Ausbaustrecken zeigt keine Besonderheiten gegenüber Vergleichsstrecken. Auf den betroffenen Flugrelationen gehen dagegen die Passagierzahlen zurück. Gleichzeitig steigt aber an den Flughäfen Nürnberg und Halle/Leipzig die Anzahl der internationalen Flüge in besonderem Maße (Zeitraum 2017 bis 2019). Wir sehen dies als Hinweis auf Rebound- und Backfire-Effekte der verbesserten Bahnverbindung ohne begleitende Einschränkungen des Flugverkehrs.
Die Ergebnisse sind veröffentlicht in der Zeitschrift Straßenverkehrstechnik (7/2021: 487-496)